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Teutonenstraße
zwischen Alemannen- und
Prinz-Friedrich-Leopoldstraße
Mit
leichtem Gefälle, vorbei an zum Teil höher liegenden Grundstücken, führt
die Teutonenstraße in Nordwest-Südost-Richtung von der Alemannenstraße
zur Rehwiese. Auch optisch besteht die Straße, die durch die
Prinz-Friedrich-Leopold-Straße unterbrochen wird, aus zwei Teilen: Die
obere Hälfte wurde wegen der Nutzung durch den Autobus asphaltiert und
als Einbahnstraße ausgewiesen. In der unteren Hälfte Richtung Rehwiese
(siehe nächste Seite) macht das holprige Kopfsteinpflaster den Autos zu schaffen. In den
ersten Jahren der Villenkolonie erfolgte die Bebauung der bis zur
Rehwiese reichenden Grundstücke, die Häuser Nr. 18 bis 24 bilden heute
ein Denkmalensemble, mit der Nr. 24 als Einzeldenkmal. Bis 1907 wurden
auch die ersten Häuser im oberen Bereich der Teutonenstraße errichtet,
als letztes vor dem Ersten Weltkrieg das ebenfalls unter Denkmalschutz
stehende Haus Vogel (Nr. 4) des Architekten Heinrich Straumer. Zwischen
den Kriegen entstanden das Chauffeurshaus Nr. 11 sowie die Wohnhäuser
Nr. 19a, 23 und 28. Nach 1945 kamen als Neubauten die Häuser Nr. 5, 7,
8, 16, 29–41 sowie die Ersatzbauten Nr. 2a, 3, 19a und 21 hinzu.
Der
Schmuckplatz am Beginn der Straße (s. Bild Teutonenstr. 1) ist längst
verschwunden, an seiner Stelle gab es ab 1952 bis Sommer 2009 den Kohlenplatz Lorenz/Ludewig/Rincke.
Die mit der Fleischroten Rosskastanie gesäumte Teutonenstraße hat ihren
Charakter als Wohnstraße bewahrt.
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Blick auf die Häuser Teutonenstraße 10 und 12
um 1915 |
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Teutonenstraße 1, erb. 1910/11
von Rudolf Groth für den Kfm. Emil Wahrendorf, mit Grünanlage
an der Eisenbahn im Vordergrund (später Kohlenplatz), Ansicht um 1920
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Nr.
1a, erbaut um 1908 für den Polizeisergeanten Arthur Schaldach
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Nr. 3, Gärtnerhaus (um 1910) des
Anwesens Mügel, Cimbernstraße 12–20, das sich bis in die Teutonenstraße
erstreckte; in den 1950er Jahren abgerissen und mit den dazu gehörenden
Grundstücken 5 und 7 bebaut.
Gärtner- bzw. Pförtnerhäuschen gehörten zum Erscheinungsbild Nikolassees und
sind auch heute noch zu finden. |
Nr. 4,
Haus Vogel, erbaut 1913/14 von Heinrich Straumer für Prof. Friedrich Vogel –
Baudenkmal
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Nr. 6, erbaut 1907/08 von und für den Architekten und Steinmetzmeister
Otto Plöger, Straßen- und Gartenansicht |
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Nr.
9, Villa Karg, erbaut 1908 von
der HAG, Erstbesitzer Oberhofmarschallamtssekretär Rudolf Karg |
Nr. 10, Villa Breger, erb. 1908 von den Architekten Ernst Rossius-Rhyn und Paul Reuter 1908 für den Geh.
Reg.-Rat. Dr. Johann Breger |
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Nr. 11,
Chauffeurshaus zu Nr. 11a, erb. 1939/40, Eig. Dir. Hans Piper (Oppeln), Bew.
Kraftwagenführer Paul Tietz, umgebaut 2006 |
Nr. 11a (früher 11), Villa Martha um 1912, erbaut von der HAG 1904/05,
Erstbesitzer Rentier
Edmund Gottlob, späterer Besitzer der Wirkl. Geh.
Rat Oberlandesgerichtspräsident Exzellenz Dr. Carl von Hagens. Heute nach Renovierung ohne Adler
und Inschrift des Hausnamens am Giebel.
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Nr. 12, Villa Parsifal, erbaut 1905/06 für Auguste Neumann von der Baufirma
Walter Eichelkraut Nachf., Inh. Johannes Müller
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Nr. 15, erbaut 1908/09 für den Fabrikdir. Siegfried Salomon von
der Baufirma Lachmann & Zauber
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