Schlachtensee-Ost

 

Östliche Matterhornstraße

 

Wie schon im westlichen Teil Schlachtensees bildete die heutige Matterhornstraße (zwischen 1890 und 1939 Waldemarstraße) die Hauptverkehrsachse im ältesten Teil der drei HAG-Villenkolonien. Der zwischen 1925 und 1950 so genannte, bereits bei Gründung der großzügig angelegte Waldemarplatz (heute Heinrich-Albertz-Platz) ist Straßenknotenpunkt und gleichzeitig Mittelpunkt der beiden Schlachtenseer Ortsteile, was durch den Bau der Johanneskirche auch optisch hervorgehoben wurde. Der daran anschließende östliche Teil der Waldemarstraße mit den sie bis zur heutigen Bergengruenstraße kreuzenden Seitenstraßen war die „Keimzelle“ des Siedlungsgebiets Schlachtensee und der erfolgreichen Tätigkeit der Heimstätten-AG im Südwesten Berlins.

 

Matterhornstraße 56

Nr. 54, früher Orensteinscher Platz, heute privater Wochenmarkt, und Restaurant (Nr. 52)

Nr. 50, das letzte der Orensteinschen Gebäude

Nr. 47, Eckhaus mit Eiderstedter Weg 1a

„Moderne“ in Schlachtensee: die Gebäude Nr. 48 und 44 (Vorgängerbau im Krieg zerstört, dann Reitplatz)

 

Nr. 37/39, Johanneskirche und Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde Schlachtensee, Wahrzeichen beider Teile Schlachtensees, erbaut 1910/12 von Regierungsbaumeister Georg Büttner – Baudenkmal (obige Ansichten um 1920)

 

Kirchblick

Diese Verbindung zwischen Salzach- und Matterhornstraße führt ihren Namen seit 1922.

Abzweigung an der Matterhornstraße

Nr. 1/3 an der Einmündung in die Salzachstraße, Doppelhaus, erbaut um 1924; Nr. 1 für Dr.-Ing. E. Meyer, Nr. 3 für Kfm. Richard Casparius ...

... und das Pendant Nr. 2/4, erbaut um 1924; Nr. 2 für Dir. Casper Nacke, Nr. 4 für Beamter K. Schulze

Nr. 10, erbaut um 1925 (mit Grundstücken 8/10) für für Hugo Stinnes Riebeck-Öl Handelsges.

Nr. 12, erbaut um 1924 für Kursmakler Richard Förster

Nr. 14, erbaut um 1924 für Fabrikant Ernst Pollack

 

Matterhornstraße 42 (früher Waldemarstr. 59), Wohnhaus, erbaut 1921/22 von und für Architekt Paul Zimmerreimer – Baudenkmal

Heute ist hier die Residenz der Botschaft Finnlands.

Nr. 40 (Waldemarstr. 57), Wohnhaus, erbaut 1921/22 von Paul Zimmerreimer für Kunsthändler Rudolf Bottenwieser – Baudenkmal

Nr. 38 (Waldemarstr. 55), Wohnhaus, erbaut 1921/22 für den Kfm. Louis Mendel  – Baudenkmal

Nr. 36 (Waldemarstr. 53), erbaut vor 1897 für Kunst-Verl. W. Waldecker-Im-Hof

Nr. 32 Ecke Ahrenshooper Zeile (Waldemarstr. 49), erbaut 1894/95 von Fritz Schirmer/HAG, Erstbesitzer Bildhauer Wilhelm Fütterer

Nr. 28 (Waldemarstr. 45), erbaut um 1896 von der HAG, Erstbesitzer Kfm. Wilhelm Kuse

Schmuckplatz an der Einmündung des Elvirasteigs in die Matterhornstraße

Ab hier in östlicher Richtung das Gelände der Zehlendorf-West Terrain-AG

Matterhornstraße 12 (früher Waldemarstr. 5), erbaut vor 1925 für Fabrikbes. A. Wagener

Nr. 9 (Waldemarstr. 8), Wohnhaus, erbaut 1905/06 von Erdmann & Spindler für Bankdirektor Oscar Zuckschwerdt

Nr. 5 (Waldemarstr. 6), Wohnhaus, erbaut 1905/06 von Otto Kuhlmann für den Kgl. Regierungsrat Dr. jur. Hermann Rasch – Baudenkmal

Nr. 1 (Waldemarstr. 2–4) Ecke Dubrowstraße, Wohnhaus, erbaut 1922/24 von Franz Behrmann für Fabrikbesitzer H. Dietrich – Baudenkmal; links Front zur Matterhornstraße, rechts Blick von der Kreuzung mit der Dubrowstraße

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