Lückhoffstraße

Namensgeber war Louis Lückhoff (1838–1913), Unternehmer, Gründungsmitglied und erster Direktor der HAG, wohnhaft Waltharistr. 8. Die Straße beginnt an der heutigen Spanischen Allee und führt über die Von-Luck-Straße zum Kirchweg; vor 1937 endete sie an der heutigen Schopenhauerstraße. Für die ruhige, nach 1905 ausgebaute Wohnstraße, in der es nie Geschäfte gab, wurde die Fleischrote Rosskastanie als Straßenbaum gewählt. Als erstes wurde das Haus Nr. 29 errichtet, weitere sieben Gebäude entstanden zwischen 1908 und 1911. Bis 1925 waren von ungefähr dreißig Grundstücken etwa die Hälfte bebaut. Von Kriegsschäden stark betroffen waren nach 1945 die Häuser Nr. 2a, 5 und 26, sie wurden später ersetzt. In den 1960er Jahren abgerissen wurde das 1911 errichtete und zuletzt als „Altersheim Pünktchen" dienende Haus Nr. 8. Vergleichsweise wenige Neubauten sind später noch dazugekommen. Unter Denkmalschutz stehen die Häuser Nr. 19, Nr. 34 und das Landhaus Knörk (Nr. 35), neben dem heute ein mit Stufen versehener geplasterter Fußgängerweg – „die Treppe" – über den Kirchweg zur Rehwiese hinunter führt.

 

Einst ein unbefestigter Sandweg, seit Jahrzehnten die durch den Kirchweg unterbrochene „Treppe“ von der Gerkrathstraße zur Lückhoff- und zur Schopenhauerstraße 

Lückhoffstraße Nr. 1, Villa Menzel, für den Kgl. Bezirks-Geologen Dr. Hans Menzel, HAG 1908

Nr. 9, erbaut 1909/10 von der HAG für Rechtsanwalt Dr. jur. Heinrich Ritthausen

Nr. 12, für Kfm. Wilhelm Lehrke, HAG 1910

Nr. 14, erbaut 1913 von der HAG (Umbau 1934) für Major a.D. Theodor Pusch

Nr. 16, Haus Bartens, Einfamilien-Landhaus von Baumeister Arthur Hauschild für Dr. Albert Bartens, 1910

Nr. 18, erbaut von de HAG 1909/10 für Prof. Dr. Richard Heymons,

Nr. 19, Landhaus Weber, von Hermann Zückler für Prof. Moritz Weber, 1914 – Baudenkmal

Blick auf die Häuser 20 und 22 um 1915

Nr. 20, erbaut 1910/11 von der HAG für den Rittmeister Carl Schifferdecker

Nr.  22, für Landwirt Dr. Paul Hillmann, erbaut 1909/10

Das im Krieg total zerstörte Haus Lückhoffstr. 26, erbaut um 1908 von der HAG für den Rentier R. Cords (Köln), später Kfm. Eduard Dussault – Ansicht um 1948      

Nr. 28, erbaut von Georg Heidecke 1910/11 für Oberlehrer Prof. Dr. Paul Köhler

Nr. 29 (mit Grundstück Nr. 31), erbaut von der HAG 1906 für den Geh. Ober-Baurat Alfred Blum

Nr. 34, Einfamilienhaus Kaufmann, erbaut 1927/28 von Michael Rachlis für Prof. Dr. Erich Kaufmann – Baudenkmal

Nr. 35, Landhaus Dr. Otto Knörk, erbaut 1905/06 von Meyer & Kreich (Ansicht um 1908) – Baudenkmal

>