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Prinz-Friedrich-Leopold-Straße Zwischen Bahnhof und Teutonenstraße Die „breiteste, mit einem Gartenstreifen geschmückte Allee" – so beschreibt die HAG in ihren Prospekten die „Hauptstraße" Nikolassees mit ihrem überwiegend alten Lindenbestand. Die vom Hohenzollernplatz in einem leichten Schwung nach Südosten verlaufende Straße führt bis fast hinunter zum Nikolassee. Heute endet sie an der Libellenstraße vor der „Lärmschutzwand" des Autobahnzubringers, zum See gelangt man zu Fuß durch eine überbreite Unterführung. Neben Villen und Landhäusern wurden, vor allem in Bahnhofsnähe, auch etliche Wohnhäuser mit Läden im Erdgeschoss gebaut. Noch vor wenigen Jahren gab es hier die wichtigsten Geschäfte für den täglichen Bedarf – Bäcker, Fleischer, Lebensmittel, Obst, Drogerie, Schuster, Bekleidung, Haushaltswaren –, die inzwischen alle verschwunden sind. Die meisten der Häuser der Straße entstanden vor 1914, zu den ersten Bauten gehörten ab 1901 die Villen Meusser (Nr. 20) und Schuckar (Nr. 18). Bis zum Zweiten Weltkrieg waren alle Grundstücke bebaut, danach gab es nur noch Neubauten nach Abriss vorhandener Häuser (Nr. 22/24 und Nr. 37/39) oder nach Teilung von Grundstücken (Nr. 11 und Nr. 16).
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Blicke um 1910 in Richtung S-Bahnhof Links Bild: das Wohn- und Geschäftshaus Beister (Nr. 6); rechts: Nr. 18, 20 und 22 Die Hausnummern 1 und 2 sind dem Hohenzollernplatz zugeordnet.
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Nr. 3, erb. 1905 für den Rentier Albert Richter, ab 1906 Villa Schüddekopf, Besitzerin Frau Elisabeth Schüddekopf, Privatiere) |
Nr. 4, Villa Friedenthal, erb. 1905 von Fritz Schirmer für Dr. Hans Friedenthal
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Nr. 5, Villa Meyer, erbaut 1903 für den Kfm. Carl Meyer |
Nr. 6 (links) und 8, Villa Beister, erb. 1908 für Albert Beister, Reg.-Sekretär. Hinter dem Ladengebäude befand sich einst die Milchhandlung Malchin, nach dem Zweiten Weltkrieg bis Anfang der 1980er Jahre Feinkost Gerhard Blüchert. |
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Nr. 7, Haus Leopold, erb. 1928 für den Sattlermeister Carl Specowius |
Nr. 9, erbaut 1922/23 für Rechtsanwalt/Generalsekretär Dr. jur. Georg Breithaupt |
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Nr. 12, erbaut 1936/37 für den Reg.-Baurat Dr.-Ing. Wilhelm Groth |
Nr. 13, Zweifamilien-Kleinhaus von Baumeister Paul Ackermann 1923/24 für Ziviling. Berthold Pennigke und Ehefrau Meta, Elektroinstallationen + elektr. Apparatebau |
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Nr. 14, Tennisplatzanlage auf dem HAG-Sportplatzgelände um 1906. Eine weitere Tennisanlage gab es auf dem Grundstück Cimbernstraße 7 (früher 11) ... |
... dann bebaut 1921/23 von Paul Nansen für den Kaufmann Otto Loeb |
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Nr. 15a/b, erb. 1924/25: 15a für Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Genicke; 15b für Kammersänger Prof. Martin Wilhelm |
Nr. 17, erb. um 1911 für Wwe. Rittergutsbes. Elisabeth v. Frantzius, Bewohner Dr. med. Hans Sieber |
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Nr. 19, Villa Roeske, erb. um 1903/04 für Philipp Roeske, Oberpostassistent |
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Nr. 20, Villa Meuser, erb. 1901/02 von Paul Pohl/HAG für den Buchhändler Hermann Meusser |
Nr. 21, Landhaus Mücke, erbaut von der HAG 1909/10 für den Rentier Paul Mücke – Baudenkmal |
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Nr. 22, erbaut 1901/02 von Hermann Werle für den Zeitungsverleger Otto Thiele, ca. 1967 abgerissen und von der Gagfah mit Reihenhäusern und Garagenfront bebaut. |
Nr. 26, das zuerst für Otto Thiele 1901 von Reinhold Rohde erbaute Haus im Stil eines Tiroler Bauernhauses; nach Fertigstellung des Hauses Nr. 22 „Villa Kiewel“ bzw. „Schweizer Villa“, bewohnt vom Observator am Meteorologischen Institut, Prof. O. Kiewel. – Baudenkmal Die ersten drei von vier Inschriften auf dem Giebel lauteten: Einer acht’s - der Andere verlacht’s - der Dritte betracht’s |
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Nr. 28, Ecke Teutonenstraße: Haus Paersch, Delikatessenhändler Otto Paersch, erbaut 1911, Architekt Richard Iwan |
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