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Kaiserstuhlstraße
Die 1947 nach dem
Mittelgebirge in Südbaden östlich des Rheins umbenannte Straße bestand
ursprünglich aus zwei Wegführungen: der Sophienstraße (ab 1896) nördlich
der Waldemarstraße und der Luisenstraße (um 1890) südlich davon. Im März
1939 wurden beide Straßen zur Schönererzeile zusammengefasst und neu
nummeriert, wobei diese Hausnummern 1947 übernommen wurden.
Die Nummerierung der
Sophienstraße begann an der damaligen Mariannen- (heute Altvater)straße
mit den ungeraden Nummern auf der Ostseite. Die Luisenstraße wurde ab
der Waldemar- (heute Matterhorn-)straße auf der östlichen Straßenseite
bis zur Elisabeth- (heute Dubrow)straße und dann auf der Westseite
fortlaufend von rechts nach links nummeriert. Einst führte sie an dem
noch heute bestehenden dreieckigen Schmuckplatz über die
Matterhornstraße hinaus bis zur Altvaterstraße. Dieser Abschnitt wurde
jedoch durch Baumaßnahmen entwidmet. Bis 1925 entstanden auf dem
heutigen Gelände der mit z.T. alten Linden bestandenen Straße 17 Häuser,
von denen zehn Bombenschäden und Abriss nach dem Krieg zum Opfer fielen.

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Nr. 12 (früher Luisenstraße 7),
erbaut 1925/26 für RA Dr. jur. Karl Münster |
Nr.
14a (Luisenstr. 6), Altmannsches Haus, erbaut 1922/23 für den
Verlagsbuchhändler Josef Altmann |
Nr.
19 (Luisenstr. 15), v. Hertlingsches Haus, erbaut vor 1897 für
den Ing./Patentanwalt Philipp von Hertling |
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Nr. 20 (Luisenstr. 4), Breithauptsches Haus,
erbaut um 1902 für
den
Druckereibesitzer und Verlagsbuchhändler Dr. Gustav Breithaupt |
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Nr.
21 (Luisenstr. 16), Trampsches Haus, erbaut um 1899 für den Kfm. Albert
Tramp (Berlin) |
Nr.
22/24, erbaut
um 1901 von Robert Kleinau für
Dr. Siegfried Kalischer, dirig. Arzt/Nervenarzt am Kurhaus
Hubertus – um 2001 abgerissen |
Nr.
25 (früher Luisenstr. 18), Einfamilienhaus, erbaut 1911/13 von Breslauer
& Salinger (seit 1983 Kita)
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Nr. 26a (früher Luisenstr. 1/2, Anbau Matterhornstraße 59), Breslauersches
Haus, erbaut um 1899/1900 von der HAG für den Rentier Alexander
Breslauer,
Ansicht von der Kaiserstuhlstraße – baulich
stark verändert |
Nr. 66 Ecke Kaiserstuhlstraße, Stübbesches Haus, erbaut um
1900 für die Kaufmannswitwe Doris Stübbe, Ansicht in der
Kaiserstuhlstraße
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Nr. 28 (Sophienstr.
7), Hämmerlingsches Haus, erbaut um 1900 von Robert Kleinau für
die Rentiere Luise Hämmerling |
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Nr. 30 (Sophienstr. 5), erbaut um
1900 von Robert Kleinau, Eig. ab 1901 Färbereibesitzer Richard
Heismann, Villa Anna |
Nr. 32 (Sophienstr. 3),
Friedrichs’sches Haus, erbaut um 1900 für den Kfm. Hans
Friedrichs, Mitte der 1990er Jahre abgerissen und neu bebaut |
Nr. 34, Remise/Werkstattgebäude zu
Altvaterstr. 6, von
1932 bis in die 1960er Jahre
Fahrrad-/Nähmaschinenreparatur-Werkstatt Georg Ranzow – zum
Wohnhaus umgebaut |