Zehlendorf-West

 

nördliche Fischerhüttenstraße

 

Der bereits in der Generalkarte von 1870 eingezeichnete, aber wohl schon lange vorher bestehende Wanderweg zwischen der Potsdamer Straße in Zehlendorf und dem Kronprinzessinnenweg im Nordwesten hieß ab ca. 1900 Alsenstraße und erhielt 1933 seinen heutigen Namen. Die Straße kreuzte den unmittelbar an den Südufern von Schlachtensee, Krumme Lanke und Riemeistersee (um 1810 noch Rhienmeistersee) verlaufenden Weg mit den anliegenden Ausflugsrestaurants.

 

 

Nr. 106, Wohnhaus, erbaut 1928 von Walter Gropius für Verlagsdirektor Joseph Lewin – Baudenkmal

Nr. 113 (anfangs Alsenstr. 16), Gastwirtschaft Aigner’s Ruh, heute Haus Leopold, erbaut 1889, Eig. 1897ff. Gastwirt Theodor Schröpffer, später Richard Leopold

Nr. 109/111 (Alsenstr. 99–109), Dr. Ziegelroth’s Sanatorium (Waldsanatorium Zehlendorf-West von Dr. Peter und Valerie Ziegelroth, eröffnet Anfang 1905; links Ansicht um 1908), seit 1920 Krankenhaus „Waldfriede“ (rechts um 1939)

Nr. 125, Wohnhaus, erbaut 1910/11 von Adolph Born für den Arzt Arthur Schlesinger – Baudenkmal

Nr. 136 (bis 1945 Elvirasteig), „Alte Fischerhütte“ (Ansichten von 1900 und 1918)

Über die Alte Fischerhütte wurde schon weiter vorn berichtet. Erstmals wurde sie 1753 als eine mit Reet gedeckte Hütte erwähnt, in der später die Frau des Fischers Beelitz für Beköstigung sorgte, was sie einige Jahre danach im Beelitzhof fortsetzte.

Treppe zum Fußweg durch die Wolfsschlucht. Durch den in ihr verlaufenden gleichnamigen Kanal sind Schlachtensee und Krumme Lanke miteinander verbunden.

Wendehammer und Fußweg durch den Grunewald am Ende der Fischerhüttenstraße; rechts geht es zur Krummen Lanke.

ehem. Nr. 139 (bis 1902 Alsenstr. 25), Wirthshaus Krumme Lanke, erbaut 1888, Eig. Gastwirt Wilhelm Burghardt – 1962 abgerissen

ehem. Nr. 141 (bis 1902 Alsenstr. 25a), „Waldschlößchen“, See-Restaurant und Café an der Krummen Lanke, erbaut vor 1900, Eig. August Hellenbrandt – abgerissen

„Waldschlößchen“-Ansichten aus den 1920er Jahren

Badeanstalt neben dem „Waldschlößchen“ (Ansicht 1920er Jahre) – abgerissen

Östlich der Krummen Lanke: „Onkel Toms Hütte“ am verlandenden Riemeistersee (um 1903), erbaut 1885 – abgerissen

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