Schlachtensee-Ost

 

Dubrowstraße mit Dubrowplatz

 

Der Verlauf der heutigen Dubrowstraße und der von ihr eingebettete gleichnanmige Schmuckplatz ist bereits in der Karte von 1899 eingezeichnet, jedoch als Elisabethstraße zwischen heutigen Kaiserstuhlstraße und Eiderstedter Weg westlich und Georgenstraße vom Ilsensteinweg bis zur Bergengruenstraße. Die Verlängerung bis zur Lindenthaler Allee erfolgte einige Jahre später im Zusammenhang mit der Entstehung der Villenkolonie Zehlendorf-West östlich des Platzes. Dieser wurde 1907 nach dem verstorbenen Zehlendorfer Gemeindevorsteher Wilhelm Dubrow benannt und bis 1912 vom Zehlendorfer Gartenbaudirektor Emil Schubert gestaltet. Die Häuser an seinen Längsseiten erhielten schon damals ihre seit 1947 wieder geltende Adresse „Dubrowplatz“. Im Zusammenhang mit dem Bau der Reichsbank- und der Reichsbeamtensiedlung wurde die Elisabethstraße in den 1920er Jahren bis zur Tewsstraße verlängert. 1939 wurden die beiden Straßen zur Schemannzeile zusammengefasst, wobei die Nummerierung der ehem Georgenstraße beibehalten und in der Elisabethstraße fortgesetzt wurde, und der westliche Teil in Badenweilerweg (heute Guntersblumer Weg) umbenannt. Seinen heutigen Namen erhielt der Straßenzug zwischen Spanische und Lindenthaler Allee 1947.

 

 

Dubrowstraße 6, Wohnhaus, erbaut 1907/08 von Ludwig Otte für den Kfm. Paul Immich (Ausführung von Dampfpflugkulturen) – Baudenkmal

Nr. 9, Wohnhaus, erbaut 1906/07 von Arthur Densch für Architekt Reinhard Gerres nach eigenem Entwurf – Baudenkmal

Nr. 11, erbaut um 1907 für Fabrikbesitzer Robert Görs, Entwurf: Arch. Schmieden & Boethke

Nr. 14, Wohnhaus, erbaut 1908/09 von Erdmann & Spindler (Kgl. Bauräte Gustav Erdmann & Ernst Spindler) für den Kfm. Paul Bartsch – Baudenkmal

Nr. 17, erbaut um 1909 für den Rechtsanwalt Dr.  jur. Eugen Heudtlaß

 

Nr. 24, erbaut um 1911 von John Kruse für Paul Wilke – neu bebaut

Die vorstehenden Häuser gehörten zur Villenkolonie Zehlendorf-West.

 

Dubrowplatz 2 Ecke Ilsensteinweg, Wohnhaus, erbaut 1912 von und für John Kruse – Baudenkmal/Ensemble

Dubrowplatz 4, ehem. Schulhaus, erbaut 1911 von John Kruse – Baudenkmal/Ensemble

Dubrowplatz 6, Wohnhaus, erbaut 1913 von Erich Rutz – Baudenkmal/Ensemble

   

Blick über den Dubrowplatz Richtung Breisgauer Straße

Nr. 34 (früher Elisabethstr. 1), erbaut 1904/05 von Hofbaumeister Dr. E. Petzholtz (Potsdam)

Nr. 38 (Elisabethstr. 5), erbaut von der HAG um 1902, Eigentümer Rentier F. Schubert

Nr. 41 (Elisabethstr. 6), Alexsches Haus, erbaut um 1899 für Rentier Wilhelm Alex (s. Breisgauer Str. 39)

Nr. 43 (Elisabethstr. 8), erbaut um 1909/10 für Kfm. Richard Paersch (s. Breisgauer Str. 39)

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