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Schlachtensee-Ost
Dubrowstraße mit Dubrowplatz
Der Verlauf der heutigen
Dubrowstraße und der von ihr eingebettete gleichnamige Schmuckplatz ist
bereits in der Karte von 1899 eingezeichnet, jedoch als Elisabethstraße
(Königin Elisabeth von Preußen, 1801–1873, Gattin von Friedrich Wilhelm
IV.) zwischen heutigen Kaiserstuhlstraße und Eiderstedter Weg westlich und
Georgenstraße (Georg Prinz von Preußen, 1826–1902) vom Ilsensteinweg bis zur Bergengruenstraße
östlich des Platzes. Die
Verlängerung bis zur Lindenthaler Allee erfolgte einige Jahre später im
Zusammenhang mit der Entstehung der Villenkolonie Zehlendorf-West.
Der Platz wurde 1907 nach dem Zehlendorfer Gemeindevorsteher Wilhelm Dubrow
(1823–1907) benannt und bis 1912 vom
Zehlendorfer Gartenbaudirektor Emil Schubert gestaltet. Die Häuser an
seinen Längsseiten erhielten schon damals ihre seit 1947 wieder geltende
Adresse „Dubrowplatz“.
Im Zusammenhang mit dem Bau der Reichsbank- und
der Reichsbeamtensiedlung wurde die Elisabethstraße in den 1920er Jahren
bis zur Tewsstraße verlängert. 1939 wurden die beiden Straßen zur
Schemannzeile
(Karl
Ludwig Schemann [1852–1938], Rassentheoretiker)
zusammengefasst, wobei die Nummerierung der ehem.
Georgenstraße beibehalten und in der Elisabethstraße fortgesetzt wurde, und der westliche Teil in Badenweilerweg
(heute Guntersblumer Weg) umbenannt. Seinen heutigen Namen erhielt der
Straßenzug zwischen Spanische und Lindenthaler Allee 1947.
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Nr. 5
(früher Georgenstr.), erbaut um 1906 für den Wirkl. Geh.
Ober-Postrat Haake |
Nr. 6, Wohnhaus, erbaut 1907/08 von Ludwig Otte für den Kfm. Paul Immich
(Ausführung von Dampfpflugkulturen)
– Baudenkmal |
Nr. 8,
erbaut um 1906 von Felix Liebert, Baumeister;
Erstbesitzer Ernst Gohlicke, Lotterieeinnehmer |
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Nr. 9, Wohnhaus, erbaut 1906/07 von Arthur Densch
für Architekt Reinhard Gerres
nach eigenem Entwurf
– Baudenkmal |
Nr.
11,
erbaut um 1907 für Fabrikbesitzer Robert Görs,
Entwurf: Arch. Schmieden & Boethke |
Nr.
14, Wohnhaus, erbaut 1908/09 von Erdmann & Spindler (Kgl.
Bauräte Gustav Erdmann & Ernst Spindler) für den
Kfm. Paul Bartsch
– Baudenkmal |
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Nr.
17,
erbaut um 1909 für den Rechtsanwalt Dr. jur. Eugen Heudtlaß |
Nr. 18,
erbaut um 1908 für
Zimmermeister
Friedrich Lemm |
Nr. 21/23,
erbaut um 1924 für Kfm. Otto Kersten, Bau- und Nutzholzhandlung |
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Nr.
24, erbaut um 1911 von John Kruse für Paul Wilke – neu bebaut |
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Nr. 31
(auch Bergengruenstr. 37), Geschäfts- und Mehrfamilienwohnhaus,
erbaut um 1910/11 für
Fleischermeister Paul Prenzel |
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Die vorstehenden Häuser
gehörten zur Villenkolonie Zehlendorf-West |
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Dubrowplatz
2 Ecke Ilsensteinweg, Mehrfamilien-Wohnhaus, erbaut 1912 von und für John Kruse
– Baudenkmal/Ensemble |
Nr.
4, ehem. Schulhaus (Vorschule und Lyzeum/Gymnasium), erbaut 1911 von John Kruse
– Baudenkmal/Ensemble |
Nr. 6, Mehrfamilien-Wohnhaus, erbaut 1913 von Erich Rutz
– Baudenkmal/Ensemble |
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Blick über den Dubrowplatz; links Richtung Ilsensteinweg um
1920, rechts Richtung Breisgauer Straße heute |
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Dubrowstr.
34 (früher Elisabethstr. 1), erbaut
von der HAG um 1902, Eigentümer Rentier F. Schubert |
Nr.
38 (Elisabethstr. 5),
erbaut 1904/05 von Hofbaumeister Dr. Ernst Petzholtz (Potsdam) |
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Nr. 41 (Elisabethstr. 6),
Alexsches Haus, erbaut um 1899 für Rentier Wilhelm Alex
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Nr. 43 (Elisabethstr. 8), erbaut
um 1909/10 für Kfm. Richard Paersch |