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Cimbernstraße Die mit Linden bestandene Straße mit erneuertem Kopfsteinpflaster erstreckt sich von der Kreuzung Teutonen-/Alemannenstraße bis zum südlichen Teil der Rehwiese und wurde um 1900 von der HAG angelegt. Die Grundstücke sind linksseitig gerade und rechtseitig ungerade nummeriert. Infolge der unterschiedlichen Parzellenbreite auf den beiden Straßenseiten führt die Nummerierung nicht nur bei Ortsfremden immer wieder zu Verwirrung: so liegt der Nr. 28 die Nr. 13b gegenüber oder die Nr. 32a der Nr. 19. Als einer der ersten Käufer in Nikolassee erwarb um 1901 der Ozeanologe Adolf Schröer das Grundstück Libellenstraße 12, das ursprünglich bis zur Cimbernstraße reichte. Hier ließ er die Begrenzung seines Besitzes als Burgmauer ausführen (Nr. 9), die heute unter Denkmalschutz steht. Zu den ältesten, um 1903 entstanden Bauten der Straße gehören auch die Wohnhäuser Nr. 3, 26 und 28. Das denkmalgeschützte Haus Reh (Nr. 36) wurde 1907/08 von Alfred Breslauer entworfen. Als interessanter Gegensatz gleich am Anfang der Straße stehen dem imposanten Gebäudekomplex der Meyerhoffschen Mehrfamilienhäuser Nr. 1/1a und 3 die Einfami- lienhäuser Nr. 4 und 6 gegenüber – gleichsam ein Beleg dafür, dass Nikolassee von Anfang an Wohnraum für die unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten bot. Häuser der Nachkriegszeit wurden in der Cimbernstraße auf abgeteilten Parzellen (u.a. Nr. 16/20, 23c), aber auch auf unbebauten Grundstücken (Nr. 7, 8/8a und 21) oder als Ersatz für den kriegszerstörten Bau Nr. 25 errichtet. Die veränderte Bauauffassung dieser Zeit demonstrieren vor allem die Anfang der 1960er Jahre durch die Gagfah errichteten achtzehn Reihenhäuser Nr. 11a/s mit ihren Garagenbauten an der Straße, die sich über das gesamte ehemalige, bis zur Libellenstraße (Nr. 13) reichende Villengrundstück verteilen.
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Cimbernstraße 1/1a/Alemannenstr. 16/17, erbaut von Alexander Klohn 1910/11 für die Meyerhoffsche Erben GmbH |
Nr. 3, erbaut 1903 von Fritz Schirmer für die Meyerhoffsche Erben GmbH |
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Nr. 4, Villa Hampe, von der HAG 1905 erbaut für Fabrikbesitzer Waldemar Hampe |
Nr. 5, Villa Rietdorf, von Baumeister Walter Eichelkraut erbaut 1904 für den Rentier Otto Rietdorf |
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Nr. 6, Villa Schaar, erbaut von der HAG 1904 für den Reg.-Baumeister Prof. Rudolf Schaar |
Nr. 10, Villa Schulze, erbaut 1905 von Maurermeister G. Böhme für Gymnas.-Prof. Karl Schulze |
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Nr. 9, von der HAG errichtete Burgmauer (Baudenkmal) des Anwesens Schröer, Libellenstraße 12; rechts Ansicht von der Gartenseite Libellenstraße. In der Cimbernstraße rechts neben dem Turm befanden sich Tennisplätze. |
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Nr. 12, Villa Mügel, erbaut 1906/07 von der HAG für den Unterstaatssekretär Dr. Oskar Mügel |
Nr. 13b, Haus Sagebiel, erbaut von Ernst Sagebiel 1935 |
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Nr. 19, Villa Scheringer, erbaut 1909 für den Amtsgerichtsrat R. Scheringer
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Nr. 22, Villa Enß, erbaut von der HAG 1906 für den Versicherungsdirektor Franz Enß gebaut (Bild des Neubaus) |
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Nr. 23, Villa Schubart, erbaut 1907/08 für Elisabeth Schubart |
Nr. 24, erbaut 1910/11 für den Papierfabrikanten Sigmund Prager |
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Cimbernstraße 25/Ecke An der Rehwiese, Haus Grützmacher (Privatiere Martha Grützmacher), erb. 1907/08, Architekt Hans Schwab – durch Brandbombe zerstört, Grundstück neu bebaut |
Blick um 1905 auf die Häuser 26 und 28 |
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Nr. 26, Villa Kohrt, für den Kfm. Paul Kohrt (Architekt Hermann Werle, nach schweren Kriegsschäden stark verändert) und 28, Villa Weller, für den Kfm. Robert Weller, beide 1903 von der HAG gebaut |
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Nr. 30c, erbaut 1935 für Filialdir. H. Allenburg |
Nr. 32, Villa Hartmann, erbaut 1909 für Lotti Hartmann |
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Nr. 32a, Villa Laux, erbaut um 1907 für den Apotheker Dr. W. Laux
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