Schlachtensee-Ost

 

Breisgauer Straße mit Schopenhauerstraße,

östliche (Zehlendorfer) Seite

 

 

Breisgauer Straße (früher Viktoriastr.) 1 und 3–5, das Gelände der einstigen  Märkischen Lokomotiven-Fabrik (Orenstein & Koppel) – Blick vom Bahnsteig Ende 2008

Kurz vor dem – voreiligen – Ende 2007: Nr. 5, Orensteinsches Haus, erbaut um 1889 für den Ritterguts- und Ziegeleibesitzer sowie Lokomotivenfabrikanten Ing. Max Orenstein – das älteste Haus in der Breisgauer Straße und in Schlachtensee

Nicht unumstritten: „Modernisierung“ der Breisgauer Straße (rechts März 2010) auf dem Gelände Breisgauer Straße 1–5

Nr. 7, erbaut um 1909 für den Kfm. Carl Bohlmann (Nr. 9), bis Ende 2008 mit Postamt Schlachtensee

Nr. 9, erbaut 1897/98 von August Klose, Klose’sches Haus, ab 1901 Kolditzsches Haus, Eig. Robert Kolditz (Berlin), Conditor, 1906 Carl Bohlmann, Kolonialwaren – baulich verändert

Nr. 11, erbaut 1900/01 Hoeftsches Haus, Fleischermeister Hermann Hoeft, ab 1912 Fleischermeister Paul Wunderlich

Nr. 13, erbaut 1914/15 für den Bäckermeister Paul Fitzke

Vorgängerbau Nr. 17, das Kino „Lumina“, erb. 1938/39 für den Kinobesitzer Paul Keidel, abgerissen und neu bebaut, links daneben der Blumenpavillon (Nr. 15), dahinter Haus Nr. 13 – Ansicht um 1958

Nr. 19, Rittersches Haus, erbaut 1899/1900 für den Kfm. (Spediteur) Wilhelm Ritter

 

Schopenhauerstraße

(nördlicher Abschnitt, bis 1937 Teil der Kronprinzessinnenstraße)

 

Schopenhauerstraße 11 (Kronprinzessinnenstr. 7a), erbaut um 1937 für Reichsbahndir. Dr. Friedrich Ebeling

 Nr. 12 (Kronprinzessinnenstr. 10), erbaut um 1911 für Ger.-Ass. Dr. jur. Oscar Goldschmidt

 Nr. 13 (Kronprinzessinnenstr. 9), erbaut 1936/37 für Graf  Theodor von Westarp, Kapitänleutnant a.D.

 Nr. 14 (Kronprinzessinnenstr. 10), erbaut um 1927 für Kfm. Elkan Broekmann

 

Breisgauer Straße 31 und 33, beide „Mannsches Haus“, erbaut vor 1897 für die Buchdruckereibesitzer Gebr. Mann (Ursprung des Gebr. Mann-Verlags): Albert (Nr. 31) und Adolf (Nr. 33)

Nr. 35, Lehmannsches Haus, erbaut 1892 von Karl Grothe für den Sanitätsrat Dr. med. Victor Lehmann

Nr. 37, Ecke Dubrowstraße, Schubertsches Haus, erbaut um 1898/99 für den Bäckermeister F. Schubert, später Restaurant „Viktoria-Eck“ – baulich verändert

Nr. 39, Ecke Dubrowstraße, Villa Victoria, erbaut um 1900 für den Villenbesitzer Wilhelm Alex (siehe Nr. 49–53), um 1910 Kolonialwaren Richard Paersch (auch Altvaterstr. 2 und Nikolassee)

Nr. 41, erbaut nach 1908 für den Villenbesitzer Wilhelm Alex, ab 1910 Eig. Fabrikant (Gas- usw. Anlagen) Louis Ludwig

Nr. 43, Dürr’sches Haus, erb. um 1900 für den Ing. Direktor Fritz Dürr (Dürr Motoren-Ges., Eilenburg), ab 1904 Eig. Schriftsteller/Fabrikant Ulrich Patz

 

Vorgängerbau Breisgauer Straße (Viktoriastr.) 49–53, Erholungsheim Alex, erbaut vor 1897 für den Malermeister Wilhelm Alex (vor 1897 erbaut auch zwei weitere Gebäude gegenüber an der heutigen Spanischen Allee), später Säuglings- und Kinderheim Viktoria, abgerissen und mit Reihenhäusern bebaut

>