Bahnhof Wannsee

 

 

 

Bahnhof Wannsee – links das 1878 errichtete (Architekt F. Luthmer) und 1927 abgerissene Gebäude, rechts Ansicht um 1954

Für die Wetzlarer Bahn (heute Stadtbahn) wurde 1879 ein zweiter Bahnsteig mit der Bezeichnung „Dreilinden (Wannsee)“ eröffnet, da die östliche Gleisseite zum Rittergut Düppel-Dreilinden gehörte; beide Bahnsteige wurden um 1884 zum Bahnhof Wannsee vereinigt. 1927/28 wurde dann der von Richard Brademann errichtete Neubau in Betrieb genommen (rechts Bild, Baudenkmal).

Der Fernbahn-Bahnsteig – einst „Dreilinden (Wannsee)“

Der eiserne Gustav. Gegenüber dem Bahnhof begann Gustav Hartmann 1928 seine berühmt gewordene letzte Droschkenfahrt Berlin-Wannsee-Paris-Berlin-Wannsee. Auf der Rückseite der von ihm verlegten Karte heißt es: „Der älteste Fuhrherr von Wannsee, Gründer der Wannsee-Droschken, erlaubt sich, mit der Droschke 120 die letzte Fahrt Berlin–Paris zu machen, da das Pferdematerial im Aussterbeetat steht. 1. April 1885–1. April 1928"

Schon damals gab es gegenüber dem Bahnhof eine Dampferanlagestelle (um 1910)

Gegenüber auf der anderen Seite des Großen Wannsee: der Schwedenpavillon und der Flensburger Löwe in der Colonie Alsen (um 1905)

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