Avus – Autobahnzubringer
... und ewig lärmt die Autobahn
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Luftbilder der ehem. Avus-Südkurve; auf dem Foto von ca. 1930 links in der Bildmitte der Stadtbahn-Bahnhof und links daneben das Gertrud-Haus in der Borussenstraße, oben im Hintergrund die Zuschauertribünen. Auf dem rechten Bild links oben die Häuser der Gagfah-Siedlung (um 1935). |
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Bau der Autobahnverbindung AVUS–Berliner Ring ab 1938 Bis dahin endete die 1921 eingeweihte Avus mit ihrer Südkurve am Bahnhof Nikolassee. Die vorgesehene Trassenführung über die Rehwiese musste auf Grund technischer Probleme, aber auch massiver Bürgerproteste aufgegeben werden. Der Bau dieses Autobahnteils zerriss das Gebiet von Nikolassee in zwei Teile. Besonders seit Öffnung der Grenze 1990 schafft der ständig zunehmende Geräuschpegel des Autolärms nicht zu überhörende Probleme, gegen die sich eine Bürgerinitiative zur Wehr setzt. Im Jahr 2005 wurden täglich rd. 95 000 Kraftfahrzeuge im Bereich von Nikolassee gezählt. |
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Die Fotos vom Bau des Autobahnzubringers 1938 sind Privataufnahmen und kamen trotz Fotografierverbots zustande. Links Blick auf das Haus Münchowstr. 1, links unten auf die Bauten in der Parallelstraße. Links unten ein Blick von der Borussenstraße über den Autobahntrog, rechts nach Einbau der Wannseebahnbrücke. |
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![]() Vor (schwarz, 1936) und nach (rot, 1978) dem Autobahnbau. Der für 2010 geplante Ausbau auf 6 Spuren zu Lasten der Libellenstraße und eine weitere Einzwängung des Nikolassees ist eine Horrorvision!
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| Sicht- statt Lärmschutz: Fehlkonstruktion eines Dämmschutzes parallel zur Libellenstraße gegen den immer mehr zunehmenden Autobahnlärm. | |