Zehlendorf-West

 

 

 Südliche Argentinische Allee

 

Die bei ihrer Anlage Anfang 1900 Grunewaldallee benannte Straße führte bis Anfang 1930 vom Mexikoplatz zur heutigen Fischerhüttenstraße (damals Alsenstraße) und wurde dann im Zusammenhang mit der Errichtung der beiden Großsiedlungen von GEHAG (charakteristisch: die Flachdächer) und GAGFAH (Spitzdächer) bis zur heutigen Clayalle verlängert. Ihren heutigen Namen erhielt sie Anfang 1934. 1938/39 entstanden auf dem an das „Krankenhaus Waldfriede“ anschließenden Areal die „SS-Kameradschaftssiedlung“ sowie auf der gegenüberliegenden Straßenseite südlich der Wilskistraße die „Waldsiedlung“, beide von der GAGFAH gebaut.

 

 

Nr. 3 (links) erbaut 1910/11 von Robert Kleinau, und Nr. 1, erbaut 1909/10 von Otto Kuhlmann – Baudenkmal/Ensemble

Nr. 7, erbaut 1914 von Otto Rudolf Salvisberg für Lampenfabrikbesitzer Willy Schwintzer

Nr. 10, erbaut um 1910 von Siegfried Kaprowski und Gustav Jänicke für Bankier Albert Wersche – abgerissen und neu bebaut

Nr. 12, erbaut um 1911 für Elgar Freiherr von Dalwig, Landesältester a.D.

Nr. 19, Wohnhaus, 1910–11 von Walther Epstein – Baudenkmal

Nr. 20, erbaut um 1907 von und für Walter Epstein – abgerissen und neu bebaut

Nr. 23 (ehem. 21–25), erbaut um 1922 für Bankdir. Dr. jur. Fischer

Nr. 24–26, erbaut um 1912 von Franz Seeck für Rudolf Hauptner, Fabrikant (veterinärmedizin. Instrumentenfabrik), baulich verändert

Nr. 28, Landhaus Fiedler, erbaut 1910/11 von Felix Lindhorst für Baumeister Franz Fiedler (beide Fa. C. Kuhn) – Baudenkmal. Seit Kriegsende Haus der Jugend

Nr. 30, erbaut 1922 von Max Werner für Knobloch & Rosemann, Konfektionäre – Baudenkmal. Seit Kriegsende Haus am Waldsee

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